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Premier Inn, Mannheim

Alles für eine gute Nacht

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Nutzfläche:24.000 m²
Lage:Kurpfalzstr./Bahnhofstr., Mannheim
Baubeginn:Februar 2020
Fertigstellung:Mitte 2021
Architekten:Architekten Reichel + Stauth, Braunschweig
Bauherr:Premier Inn Investments GmbH

Ein moderner Hotelbetrieb stellt auch die technische Gebäudeausstattung vor viele Herausforderungen. Nicht nur Energie, sondern auch Platz muss gespart werden, besonders leise muss sie sein und besonderen Komfort bieten. Beim Neubau des Premier Inn im Mannheimer Zentrum zeigt PGH wie so etwas geht.

Der Standort einer alten Woolworth-Filiale im Herzen von Mannheim ist markant und darum ideal für ein Hotel. Hier, an der Kreuzung Kurpfalz- und Bahnhofsstraße, schließt der Neubau des Premier Inn eines der für die Stadt typischen Stadtquadrate ab. Nach einem Entwurf des Architekturbüros Reichel & Stauth umfasst der repräsentative Bau mit den abgerundeten Kanten sechs Stockwerke und bietet Platz für 195 Zimmer und im Erdgeschoss ein öffentliches Café mit rund 100 m². Die Planungsaufgabe für PGH beinhaltete eine Reihe von technischen Anforderungen, die besonders für einen modernen Hotelbetrieb – auch aus wirtschaftlichen Gründen – wichtig sind.

So wird etwa eine Frischluftversorgung für die Zimmer mit der Maßgabe geplant, Schächte zu reduzieren und somit Material einzusparen, gleichzeitig aber den dadurch erhöhten Brandschutz zu beachten. Für die Temperierung der Zimmer wird Hybridtechnologie eingesetzt, die jedem Nutzer ein individuelles Heizen oder Kühlen ermöglicht. Für die Warmwasserversorgung wird ein Blockheizkraftwerk (BHKW) geplant, dessen gewonnener Strom durchgehend im Hotel verbraucht werden kann. All diese Maßnahmen werden durch eine ausgeklügelte Gebäudeleittechnik koordiniert und gesteuert, die dabei hilft, für jeden Gast den optimalen Komfort herzustellen und gleichzeitig in ungenutzten Bereichen Kosten zu sparen. Und nicht zuletzt gewinnt PGH zusätzliche Flächen durch die Optimierung von normgerechten technischen Anlagen, so dass dank geringstem Platzaufwand weitere Flächen für den Hotelbetrieb zur Verfügung stehen. Herausforderung gelöst.